9.3.2010
Erster Sieg für ZSC Lions im Playoff 2010
Die ZSC Lions gewinnen das erste Viertelfinal-Spiel. Matchwinner vor 4717 Zuschauer in Zug war Blaine Down. In der Serie gehen die Löwen damit mit 0:1 in Führung.
EV Zug - ZSC Lions 1:2 (0:0/1:1/0:1)
Die ZSC Lions haben im ersten Plyoff-Spiel gegen den EV Zug den Heimvorteil auf ihre Seite geholt. Das von der Ruf Gruppe gesponsorte Team vom baldigen Nati-Trainer Sean Simpson gewann auswärts in Zug 2:1.

Das 1:0 für die Zürcher hatte in der 24. Minute Domenico Pittis (CAN) geschossen - er kam im Slot freistehend zum Abschluss. Das Entscheidungs-Tor gelang Blaine Down in der 46. Minute im Powerplay. Der Kanadier tanzte den schwedisch-finnischen EVZ-Verteidiger Josef Boumedienne aus und bezwang den Zuger Torhüter Jussi Markkanen aus kurzer Distanz.
Zuvor teilten sich die beiden Teams die Rolle des Dominierenden auf. Im ersten Drittel waren die Zürcher gefährlicher, welche vorerst jedoch ohne Torerfolg blieben. Seger nach super Kombination über Wichser und Gardner sowie Bastl mittels Abstauber vergaben die beiden besten Zett Chancen. Nach vier Minuten im Mittelabschnitt eröffnete schliesslich Domenico Pittis das Skore. Er nahm einen Rückpass von Alston direkt ab und liess Markkanen keine Chance - 0:1. Der verdiente Führungstreffer weckte jetzt aber eher den EVZ auf als dass er die Lions beflügelte. Das Heimteam übernahm das Zepter, bedrängte den ZSC sehr und hatte den Ausgleich mehrere Male auf dem Stock. Der Ausgleich durch Damien Brunner war die logische Folge. Dupont bediente Brunner nach 35 Minuten ideal, nachdem Geering und Stoffel den Puck aufgrund ungenauen Zuspielen an den EVZ Spieler verloren geben mussten.
Im Powerplay hatte Zug im selben Drittel gar noch Chancen auf das 2:1. Die dickste Gelegenheit vergab Björn Christen aus kürzester Distanz. Neben Unvermögen der Innerschweizer brauchte es in dieser Phase aber auch einen starken Sulander, damit der ZSC nicht ins Hintertreffen geriet. Der Finne hielt dicht, und auf der Gegenseite setzte Down zum matchentscheidenden Kunststück an. Sieg in Zug!
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