„eGovWeb“ baut auf einer Service orientierten Architektur (SOA) auf und deckt die Anforderungen im Bereich Datenaustausch zwischen dem Enduser-Portal und den Verwaltungsapplikationen „GeSoft“ und „WWSoft“ ab. In der neuen Lösung wird künftig der Austausch von Daten und Dokumenten über alle Verwaltungsebenen nach eCH-Standards auf technologischer Ebene zentral definiert, überwacht und gesteuert. Zusätzlich beinhaltet „eGovWeb“ grundlegende E-Goverment-Funktionalitäten und stellt als Basis ein technologisches Framework für Module wie Gemeindecockpit, Dokumentenverwaltung, oder ein zentrales Reporting mit Analysefunktionalitäten zur Verfügung. „GeSoft“ und „WWSoft“ werden parallel dazu im Rahmen des Releasemanagements weiterentwickelt und laufend den Bedürfnissen angepasst.
Ruf setzt damit bei der Software-Entwicklung für E-Government neu auf die .NET Technologie von Microsoft. Mit den Lösungen reagieren die beiden Software-Anbieter auf die Veränderungen und Trends im Markt für Verwaltungssoftware. Seit Beginn bietet Ruf ihren Kunden Microsoft-Produkte (MS-Office) an, die über Schnittstellen in die bewährten Ruf Branchenlösungen „GeSoft“ und „WWSoft“ integriert werden. Marcel Reich will die Neuentwicklung der Kernapplikationen mit grosser Kraft vorantreiben. Die Erneuerung der Ruf Branchenlösungen wird Modul um Modul erfolgen und die verschiedenen Programme sollen untereinander integriert werden. Damit bleiben die getätigten Investitionen geschützt. Ruf wird mit „eGovWeb“ der erste Anbieter sein, der ein Gesamtpaket auf moderner technischer Basis anbieten kann. Erste, mit der .Net-Architektur gebaute Module wird es bereits diesen Herbst geben. „Wir sind überzeugt, dass wir mit Microsoft gut gerüstet sind für die Herausforderungen im Städte- und Gemeindemarkt. Gleichzeitig verstärken wir unseren Mitarbeiterbestand, fördern deren E-Government-Kompetenzen und werden unser Filialnetz ausbauen“, erläutert Reich.