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VisiWeb Videoüberwachungssystem

Das Videoüberwachungssystem besteht aus verschiedenen IP-Kameratypen und dem modularen Videorechner, welcher über Ethernet mit den Kameras verbunden ist. Optional lassen sich weitere Geräte wie z.B. Führerstandsmonitore, GPRS-Gateways und Rückspiegelkameras über Ethernet in das System integrieren. Der Videorechner übernimmt neben der lückenlosen Aufzeichnung der Bilddaten die Funktionalität eines Bildservers für Livedaten, welche beliebigen IP-fähigen Geräten zur Verfügung stehen. Auch Geräte von Drittherstellern lassen sich in das System integrieren.

Datenspeicherung

Die Datenspeicherung erfolgt im Normalbetrieb in einem Ringspeicher. Dabei ist die Lebensdauer der Bilder und die Bildaufzeichnungsrate konfigurierbar. Wird ein Alarm ausgelöst, z.B. ein Notruf, so werden die Bilder der betroffenen Kameras auf eine gesicherte Notspur geschrieben. Diese kann nur durch autorisiertes Personal gelöscht werden. Zu jedem Bild lassen sich beliebige Attribute, wie die Position des Fahrzeuges, Zeit und Datum, mitspeichern. Sie sind für eine spätere Auswertung der Bilddaten relevant.

IP Kameras für den Innen- und Ausseneinsatz

Die IP-Kameras sind kompakte, robuste Netzwerk-Kameras, die speziell für Umgebungen mit hoher Beanspruchung konstruiert wurden. Das manipulationsgeschützte Gehäuse bietet Schutz vor Feuchtigkeit und Staub und hält Erschütterungen und Temperaturschwankungen stand, ideal für die Installation in Bussen oder Zügen. Die progressive Abtastung ermöglicht hochauflösende, verzerrungsfreie Bilder von Objekten in Bewegung. Zur Auswahl stehen Modelle mit 1,3-Megapixel oder mit VGA-Auflösung. Das robuste Design bietet Schutz gegen Vibrationen, Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen. Die IP-Kameras sind mit intelligenten Funktionen wie beispielsweise einem aktiven Manipulationsalarm ausgestattet, der einen effektiven Gehäuseschutz bietet. Bei Erkennung von Manipulationsversuchen wie Versperren oder Besprühen mit Farbe wird ein Alarm gesendet.
Die Energieversorgung der Kameras erfolgt per Power over Ethernet (PoE gemäß IEEE 802.3af) über das Netzwerk, sodass die kostspielige Installation von Stromleitungen entfällt. Steht kein Power over Ethernet zur Verfügung, ist eine separate Einspeisung möglich. Die Kameras lassen sich schnell und einfach installieren. Die Konstruktion ermöglicht eine flexible Anbringung am Fahrzeughimmel oder an Seitenverkleidungen. Flächen mit Schräge können durch horizontale Kamerajustierung sowie Neigung und Drehung der Linse ausgeglichen werden. Mit dem mitgelieferten Software-Tool lässt sich das Kamerabild einfach anzeigen und auf Position und Fokus prüfen. Bei den Modellen mit 1,3 Megapixel Bildsensor kann der Bildausschnitt mit dem mitgelieferten Software-Tool bestimmt werden.
Das elegante Design der Aussenkameras passt sich hervorragend an die Designlinien moderner Fahrzeuge an. Die Gehäusefarbe lässt sich entsprechend der Fahrzeuggestaltung wählen. Für den Ausseneinsatz ist die Kamera in ein Staub- und wettergeschütztes Gehäuse eingebaut. Die Scheibe und der Gehäuseinnenraum sind beheizt, ein Thermostatschutzschalter sorgt für die richtige Temperatur.

Datenauswertung

Mit einem bedienerfreundlichen Analyseprogramm lassen sich die Daten analysieren. Mit Hilfe der verschiedenen, mit den Bildern gespeicherten Attribute, können die gesuchten Bildsequenzen schnell gefunden und weiterbearbeitet werden. Die Bildsequenzen lassen sich zur Weitergabe an die Justizbehörden als Einzelbilder oder als Filmsequenz abspeichern und ausdrucken.

VisiWeb Notsprechstelle

Das Notsprechsystem besteht aus vandalismusgeschützten und behindertengerechten Sprechstellen für die Fahrgasträume und den Türaussenbereich. Sie sind über Ethernet mit den Sprecheinrichtungen der Bedienpanel in den Führerständen und/oder mit einem GSM- oder Funk-Gateway mit der Leitstelle verbunden. Die Sprachdatenübertragung erfolgt via VoIP, optional auch via UIC558/568. Mit diesem Konzept kann individuellen Kundenbedürfnissen entsprochen werden.
Die Sprechstelle wurde für die Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe optimiert:

Aus der Sicht des Fahrgastes
Einfach auffindbar (Signalfarben, Positionierung,
 Dauerbeleuchtung, Kontrast zur Umgebung)
Dank optionaler akustischer Positionsmeldung auch
 für Sehbehinderte rasch auffindbar
Einfachste Bedienung (Tasteranzahl, Bedienungsablauf,
 Signalisierungen)
Sprechverkehr im vollduplex-Mode
 (bei UIC-Kommunikation nur semi-duplex)

Aus der Sicht des Fahrzeugherstellers
Einfache Montage und Inbetriebnahme
Geringer Verkabelungsaufwand
Design der Sprechstelle integriert sich gut in verschiedene Fahrzeugtypen

Aus der Sicht des Bahnbetreibers
Beliebige Anzahl von Info- und Notsprechstellen in einem Fahrzeug
Übertragung der Signale (Daten und Sprache) auch fahrzeugextern
Einfache Integration in ein betreiberspezifisches Notrufkonzept
Info- und Notsprechstellen mit dem Videoüberwachungssystem kombinierbar
Sichere Bedienbarkeit in Notsituationen wie Stromausfall, Dunkelheit, etc.
Schutz vor Vandalismus
Geringer Wartungsaufwand dank intelligenter Selbstdiagnose








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